Radteam Tharandter Wald

Rennrad-Blog

20. FichKona 2017 oder wie der Trockenwurm sich ans Meer kämpfte

 

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Nun war es endlich wieder soweit, Nikolaustag 2016, im frisch geputzten Schuh – die Startplatzzusage für die Teilnahme an der 20. FichKona (FiKo). Die Freude war verhalten bis euphorisch. Jetzt hatte, das bis dahin noch nicht konzipierte Wintertraining wieder einen Sinn – ab auf die Rolle und gestählt im Frühjahr raus auf die Straße – so die Theorie. In der Praxis kam der Winter erst im Januar und bis dahin wurde die frische Luft noch ordentlich und manchmal auch via Schnappatmung inhaliert. Das etwas zu kurz ausgefallene Frühjahr und die, aufgrund des frühen sächsischen Ferienbeginns, doch recht zeitige Terminierung dieser Badefahrt auf den 17.06.2017, forderten eine optimale Nutzung der Trainingszeit. Die muskuläre Vorbereitung sollte mit etwa 5K km in den Beinen ausreichen.


Nun hieß es noch Daumen drücken, denn für das Radteam Tharandter Wald (RTTW) stand noch unser Dienstältester (lieber Wolf) auf der Warteliste für diese Veranstaltung.

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Radeln für die Gurke oder: ...es kann Regen geben!

 

15. Spreewaldmarathon 2017

 

webIMG 1852Jungs – seien wir ehrlich: so oft wie in den vergangenen Tagen haben wir wahrscheinlich schon lange nicht mehr in jede Wettervorhersage reingeschaut, die wir finden konnten. Regenwahrscheinlichkeit 22. April morgens rund um Lübben: 60%, 75%, 40%? Und der Wind? 20km/h?, 30 km/h? Je unwirtlicher die Prognose, desto mehr hat uns der Gedanke gefallen, am Samstag nicht um 5 aufzustehen und in die Radklamotten zu schlüpfen, sondern uns nochmal umzudrehen... und dann ein schönes Frühstück...!
Von wegen: Alle Wetterfrösche am Freitagabend: im Spreewald wechselhaft, windig, knapp 10 Grad, aber bis mittags trocken.

Im Starterfeld auf der (tatsächlich trockenen!) Schlossinsel in Lübben also doch mehrere Handvoll grün-gelbe RTTW-Fahrer, die (bei Sonnenschein in Dresden gestartet) die 45, 70, 110 oder sogar 200 Kilometer Spreewald unter den Laufrädern durchschieben wollten. Leider sieht man als Radfahrer von dem Spreewald, den man vom Kahn aus erleben kann, nur sehr wenig. Aber die gut ausgebauten Straßen, gerne durch Kiefernwälder, führen durch sehr schmucke, idyllische und (zumindest am Samstagmorgen) ziemlich verschlafene Dörfchen. Eine Spreewaldrunde ist flach, eben, steigungsfrei, berglos, niveauneutral – also super zum Rollen. Außer, wenn folgender Satz aus dem Wetterbericht dazukommt: „Es kann Regen geben!“

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Schneeglöckchenrunde 2017

550 schneegloeckchen„Gaaaaanz locker...!“ – das hatten sich wohl alle vorgenommen heute: Saisonauftakt! - eingeläutet mit der „Schneeglöckchenrunde“ ab Ortrand rechts und links entlang der sächsisch-brandenburgischen Landesgrenze.

Besser kann man den Saisonauftakt nicht treffen: Sonne pur, kaum Wind, da durften auch schon die ersten (rollengestählten oder anderweitig vortrainierten) Radlerwaden an die frische Luft.

Das RTTW war mit 12 Startern dabei, ein Teil davon bei knappen +5° gestartet in Dresden hatte bis Ortrand schon 60 Kilometer in den Beinen – man ahnt es: das „Gaaaaanz locker!“ ist beim RTTW ein dehnbarer Begriff...: Ziemlich stramm ging’s gleich vom Start weg mit knapp unter 40km/h auf die bestens ausgeschilderten und fast autofreien Pisten.

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Longtour 2016 - Von Salzburg zur Adria

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Nachdem im letzten Jahr die LongTour ins Wasser fiel, überlegten wir in diesem Jahr in wärmere und niederschlagsärmere Gefilde zu fahren.
Warum nicht einmal durch die Alpen von Salzburg nach Grado an die Adria.

Acht Pedalritter und zwei Fahrerinnen, die unsere Transporter zur Begleitung lenken sollten, machen sich auf den Weg nach Salzburg.
Auf der Fahrt dort hin, begleitet uns immer wieder starker Regen. Wir stellen uns die Frage, „Wie soll das morgen laufen?“


In Hallein (dem Ausgangspunkt unserer Tour) angekommen, gehen wir erst einmal unseren Hunger stillen. Danach genießen wir noch ein genial gutes italienisches Eis.

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FichKona 2016 - pack` die Badehose ein - Race Across East Germany (RAEG) zum Meer

fichkona2016 meer webFiKo minus 2 Tage - Anruf vom NDR 1 Radio MV, die Redaktion wollte Hintergrundinfos zu unserer Veranstaltung haben, denen ich mit dem Hinweis auf die Homepage und Facebook entsprach. Am Ende ist wohl nicht einmal eine Verkehrsmeldung gesendet worden?
Leider meldete sich unser vierter Mann - der Peter - ab, irgendetwas ist ihm auf den Magen-Darm geschlagen - was das wohl war? Schade auf jeden Fall, ein sicher geglaubter Windschatten blieb im Krankenlager zurück.

 

FiKo minus 1 Tag - in Dresden regnet es in Strömen und über Stunden, das Badetuch und Badelatschen konnten direkt vor Ort eingesetzt werden. Da hatte ich gleich noch eine Ausrede, dass ich für den Arbeitsweg das Auto nehmen durfte - dann bleiben wenigstens die Schuhe trocken. Im Büro erwartete mich im Laufe des Tages noch ein Marathonnösenpresentkorb, gefüllt mit Natrium (Salzbrezeln), Kohlehydrate (Banane), Zucker (Coca Cola) und Ballaststoffe als Gruß der Kolleginnen, die leiden (fiebern) ja nun auch schon immer mit.
Die Datenkrake von WhatsApp und FB schickte nette Grüße und Wünsche aus dem Reich der RTTW’ler (Radteam Tharandter Wald) und anderen sympathisierenden Vortriebsgemeinschaften.

 

FiKo Tag 0 - der 18.06.2016 - in der Nacht blieb das Wetter beständig - kein Regen, konnte ich stündlich beobachten, da die Aufregung vor dem Jahresevent die Ruhephase entsprechend beeinflusst hat. Den Wecker brauchte ich nicht - war eh wach. 6 Uhr wurde ich dann abgeholt, das Rad verladen und die ganzen Kleinigkeiten, was am Ende fast drei Taschen waren, plus Ersatzlaufräder für den Eventualfall. Die Anreise durch das sächsische Hinterland verlief ohne Probleme, die Euphorie stieg merklich, denn der Himmel war Azur-blau und die Windräder zeigten nach Süd-Westen - von dort kam die frische Brise, die uns ans Kap wedeln sollte.

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