Radteam Tharandter Wald

FichKona2019 oder wie eine Blue Man Group ans Meer radelt

handtuch

 

Nach dem doch recht heißen Erlebnissen des Jahres 2018, war es im Oktober wieder an der Zeit das Gänseblümchen zu rupfen - anmelden oder nicht anmelden, anmelden oder nicht… Also, der Zufall hat es so gewollt - anmelden! Getreu dem Motto „Mal wieder ans Meer radeln“ fieberte ich dem Nikolaustag entgegen. Die Radstiefel waren gewienert und die weihnachtlichen FichKona Räuchermännel waren platziert. Nun hieß es mehr oder weniger geduldig warten… Per Elektropost kam so gegen die Mittagszeit eine Nachricht von der Crew „…hiermit bestätigen wir dir einen Startplatz für die FichKona2019“. Hurra, der Wahnsinn reißt nicht ab. Nun schnell noch überweisen, damit der Startplatz nicht verfällt, irgendwie dem Winter überstehen und anschließend in froher Erwartung in die Vorbereitungen starten und dann vom Bersch ans Meeeeer radeln. Aus unserem Verein, dem Radteam Tharandter Wald, hatten sich weitere Interessenten aus der Deckung getraut und ebenfalls ihr Losglück bestätigt - nun waren wir bereits zu fünft.


Das mit dem Winter ging dieser Saison in eine neue Dimension - Bkool in extremo. Die virtuellen Radrennen sorgten dafür, dass bei mir in der Garage wohl auch im Januar Tomaten hätten wachsen können, denn das Raumklima wurde durch die Strampelei ordentlich in subtropische Verhältnisse gewandelt - feucht und warm. In unserem Team „Pinky“ sorgten wir dafür, dass es so manchem Spanier heiß und kalt wurde. (A.d.R. Bkool ist ein spanischer Betreiber von einer virtuellen Trainingsplattform und Smart Rollen Hersteller, hier kann zwar jedermann mitmachen, aber eine spanische Mehrheit ist nicht zu übersehen) Ich war mit meiner Leistung sehr zufrieden und Hauptsache ist es doch, dass es Spaß macht und ich während der Indoorsaison nicht immer die Gartengeräte anschauen muss. Also war schon mal ein Grundsteinchen für die erste Viertel Meile gelegt - da war ich fast nicht zu schlagen… Bis FichKona braucht es allerdings noch etwas mehr, als nur eine Viertel Meile…


Die ersten zaghaften Radversuche im Freien waren zwar wieder etwas wackelig, ich musste ja nun wieder selbst lenken und bremsen. Es dauerte aber nicht lange, da haben die Schneeglöckchen in Ortrand gerufen und wir lieferten mit An- und Abreise den ersten Marathon 2019 ab. Solche Aktionen im Norden von Sachsen haben den Charme/Nachteil, dass etwa bei Km 210 die Weißtropper Nordwand (~1,3 km, 10 % Steigung) auf mich wartet und die letzten Kräfte dafür notwendig sind. Das Wintertraining machte sich bemerkbar - ich bin oben angekommen, ohne abzusteigen. Weitere Vorbereitungstouren wurden gern auch in Gemeinschaft absolviert. Mit Maik und Peter ging es zum Sachsendreier - im Ring’l zum Nischel, zum Völki und zum Canaletto Blick (Chemnitz, Leipzig, Dresden). Während dieser Tour waren schnell die Pläne für „The BerlinWall“ geschmiedet, wir alle brauchten ja noch ein wenig mehr Langstreckenhärte. The Wall war ein Wochenende der Extraklasse, mit dem Rad nach Berlin, am kommenden Tag einmal den Mauerweg entlang (also ums ehem. Westberlin herum) und am Tag darauf wieder Heimwärts. Das war ein sehr schönes Erlebnis. Wir drei Landeier mit dem Rennrad in der Bundeshauptstadt… Danke an unseren Vorortguide Crille - ohne Dich würden wir noch immer im Großstadtdschungel stecken. Letztlich bin ich dann mit rund siebentausend Kilometern Vorbereitung ans Meer gestartet.

 

In den Wochen vor der großen Fahrt war es relativ ruhig - das sollte sich jedoch bald ändern… Zu Pfingsten (FiKo -3Wochen) bekam ich dann wieder Elektropost mit der Bitte- ich könnte doch zu meiner achten Fahrt einen von zwei Capitanos machen. Mhhhh, einen kurzen und sehr genau kalkulierten Augenblick später sendete ich meinen positive Antwort. Capitano in Gruppe2, der immer zahlenmäßig größten Gruppe im Feld, das musste ich erst einmal verdauen. Aber, man muss auch mal etwas zurückgeben, meine Erfahrungen an die anderen Mitfahrer oder eben Verantwortung übernehmen - ich war bereit.


oberrohrFichKona (-1Woche): Der tägliche Arbeitsweg war gemeistert, zwar bei Starkregen ,aber alles schien OK. Am nächsten Morgen machte ich jedoch sehr große Augen - meine Di2 versagte den Dienst - Sch….! Was nun? Die Schaltung an meinem geliebten weißen Canyon war außer Funktion. Schnell in die Werkstatt, vielleicht ist ja noch etwas kurzfristig zu retten? Am kommenden Tag kam dann die ernüchternde Nachricht - reparieren „Ja- aber das würde ~600 kosten…“ Häääää? Naja, da hilft auch kein Verhandeln mehr - wirtschaftlicher Totalschaden! Am Wochenende kümmerte ich mich also um Alternativen. Mir fiel augenblicklich das Rad meiner Frau ins Auge - Sofortumbau - längerer Vorbau dran, Sattel tauschen, fertsch! OK, soweit so gut. Dann fragte ich sie, ob ich es mal kurz leihen dürfte – Ja, er darf. Weiterhin bestellte ich die Ersatzteile für meine Schaltung im Netz und hoffte, dass es die Richtigen sind, diese rechtzeitig kommen und ich in der Lage bin, diese dann auch selbst zu tauschen. Sehr viele Unbekannte, das Damenrad stand bereit. Am Mittwoch vor der Fahrt hatte ich dann die Teile beisammen, montierte diese, Probefahrt und – es funktioniert! Genial - Hauptsache das hält die etwas längere Fahrt auch durch… Sattel wieder zurück tauschen, einstellen und das ReSetup war somit beendet. Durch diese ungeplanten Aufregungen hatte ich ganz vergessen, dass ich ja in zwei Tagen Capitano sein soll und mit dem Matti das Feld organisieren darf… Gute Ablenkung gewesen, das mit der Schaltung.

 

Die Wetterprognose schaue ich erst kurz vorher - es war ein trockener und warmer Tag vorhergesagt - sehr gute Bedingungen könnten das sein. Wie jedes Jahr holte mich Ronald um sechs Uhr früh ab und wir fuhren gemütlich zum Berg. Vorher bat man uns, noch ein paar Radteam’ler und Friends von O-Tal City mit hoch zu nehmen, was wir auch taten. Fazit - vier Renner hinten drauf und innen eine volle Hütte mit Radlern, die alles zu faul waren mit dem Rad den Berg hinauf zu fahren….


startHektische Betriebsamkeit auf dem Fichtelberg und viele bekannte Gesichter umrahmten das Feeling an der Anmeldung. Neuerung 2019- als Wildwunderwaffe wurde in diesem Jahr ein blau leuchtendes Armband angeboten. Um die Kollisionen in der Nacht zu vermeiden ergaben die Recherchen, dass die Wildtiere nur blaues Licht als Gefahr für sich erkennen und somit war die Blue-Man-Group neu definiert - in unserem Fall sogar mit weiblichen Teilnehmern. Die Anmeldung erledigen, das Rad vorbereiten und die Beutel bzw. Taschen packen und abgeben, das waren die kommenden Aktivitäten - alles mittlerweile Routine. Fünf Fahrer vom grün gelben Radteam Tharandter Wald stiegen alsbald in die Gr2 ein und begannen die Fahrt vom Bersch ans Meeeeer.

Nach ein paar kurzen Absprachen mit meinem Capitano-Matti, ging es dann schon los. Fünf Minuten nach zehn Uhr bzw. nach dem Start der Gr1 rollten wir den Fichtelberg hinunter. Relativ zügig und immer mit reichlich Abstand zum Führungsfahrzeug, bügelten wir über die Wellen bis zur ersten Biopause nach 40 km. Hier war die Anspannung bereits verflogen und die Fahrerinnen und Fahrer konnten sich schon ein wenig in der Gruppe akklimatisieren. nischl

 

Dann Chemnitz, schon wieder am Nischel vorbei, mit familiärer Betreuung und Fanjubel von den Straßenrändern haben wir wirklich an jeder Ampel bei Rot gehalten und genossen diese ruckelige Stadtdurchfahrt nicht wirklich - wir wollten ja noch hoch bis ans Kap. Bis zur ersten und auch bis zur zweiten Pause lief es relativ unaufgeregt, das Tempo wurde immer wieder etwas gedrosselt, was aber im hinteren Feld wieder und wieder zu den Ziehharmonikaeffekten führte. Dies war dann sicherlich auch eine Ursache dafür, dass sich einige Fahrer in die Gr3 zurück fallen ließen.


grimma

 

In der Stadt Grimma erlebten wir alle eine riesen Überraschungsparty- made by Radteam Tharandter Wald. Am Ortseingang war ein doch recht heiß gewaschenes, Grün/Gelbes Vereinstrikot zum Trocknen auf gehangen, nach hundert Metern auf der linken Seite dann noch eins - was ist denn hier los? Dann war mir aber schnell klar, dass die Daheimgebliebenen es dort doch nicht lange ausgehalten haben und uns auf der Strecke mit Emotionen und Motivationen überschütteten wollten. Geile Sache – Mädels und Jungs - weitere Trikots wurden schwenkend am Besenstiel „getrocknet“ und als Winkelement zweckentfremdet - der Präsi hat‘s gesehen und fand es auch super toll. Vielen herzlichen Dank für die gelungene Überraschung. Selbst die anderen Fahrer in unserer bzw. auch die Fahrer in der Gr1 haben jetzt einen bleibenden Eindruck von unserem Grün/Gelbem Team.
Aktuell waren keinerlei Rämpler oder Defekte vermerkt und wir fuhren bereits über die Elbe in Wittenberg und im Anschluss durch die Wiesen und Heiden in Richtung Landeshauptstadt. Hier in der Gr2 war es dann auch wieder etwas geselliger - die Wellen lagen hinter uns und die Polizeieskorte wartete bereits am Übernahmepunkt in Michendorf.
potsdam

Im Sauseschritt durch Potsdam war nach der Rast unser nächstes Motto. Die abendliche Stimmung an diesem lauen Sommertag lag bereits über der Stadt und die gastronomischen Einrichtungen entlang der Strecke waren sehr gut gefüllt. Jedenfalls was ich so sehen konnte bei rund 36 km/h Gruppentempo. Sicherlich war auch die Verwunderung bei den Passanten groß. Sie wussten zwar nicht worum es bei uns Radlern geht, aber so eine in Blaulicht eingehüllte Bikergruppe macht irgendwie schon Eindruck. Als wir dann westlich an der Hauptstadt vorbei fuhren, hatten wir bereits die Hälfte der Gesamtstrecke hinter uns und einige von unseren Mitfahrern ihren persönlichen Langstreckenrekord bereits eingestellt.


Jetzt ging es in die Wälder der Vorjahreswildunfälle. Die WildWunderWaffen, unsere blauen Armbänder, waren bereits geladen und entsichert, d. h. der kleine Batterieschutz war entfernt und das System war sofort einsatzbereit. Die ersten Rücklichter wurden angeschaltet, dann war die Dämmerung in den Waldpassagen schon in Dunkelheit übergegangen und die Frontleuchten erhellten uns den Weg. So nach und nach erwachte dann auch die Blue-Man-Group-Zündung der blauen Armbinden. Da ja niemand wusste, wie lange die Energie die blauen LEDs am Leben erhält, zündeten einige Fahrer erst später ihren Schutzmantel. Ich bin mir sehr sicher, dass dieses, jetzt komplett in blau gehüllte, Fahrerfeld nicht ein Wildtier aufgeschreckt hat. Zumindest war der optische Reiz so abstoßend, dass kein Reh, kein kapitaler Hirsch, kein Wildschwein es wagte, aus seiner Deckung zu kommen und unseren Weg zu kreuzen. Nur der Wolf - den sind wir nicht losgeworden, er hat uns gezeigt wo Norden ist und in der vordersten Linie die Pace gemacht - danke.

essen
Nachtpause an der Shell in Gransee - immer wieder schön, Kamillentee, Haferschleim und Heidelbeeren, das nenne ich mal ein gescheites Abendmahl! Der Tee beruhigt so wunderbar den durch ISO-Getränke und Powergel provozierten Magen, dass es danach deutlich besser in bzw. durch die Nacht geht. Jetzt galt es bei der Abfahrt den richtigen Nebenmann zu haben, damit die immer wieder geistreichen Rad-, Freizeit- und sonstige Geschichten auch einen Abnehmer finden. Mit A&O hatte ich da genau die Richtigen in meiner Nähe. Sowohl der Typ von Sky als auch der gelbe Engel vom ACDC o.s.ä. hatten reichlich Gesprächsstoff auf Lager, dass meine Nacht wirklich nur fünf Minuten lang zu sein schien. Die genauen Inhalte unserer geistreichen Kommunikation kann ich leider nicht wiedergeben, aber Fakt ist - sie haben uns alle munter gehalten.


meckpomm

Wie heißt es so schön - der Morgen kommt mit Grauen… oder Morgengrauen…? Auf jeden Fall konnte ich mich sehr genau an den mit 26°C gut temperiertem Nachmittag zurück erinnern - bei aktuell nur 5 Grad! Früh um halb vier wurde es langsam hell, ein seichter Nebel lag über den Wiesen von MeckPomm und auf einer Koppel liefen etwa 12 Pferde mit uns mit- sie wollten sicherlich auch mit zum Baden… Romantik pur - dafür müssen wir uns die ganze Nacht um die Ohren schlagen - es lohnt sich immer wieder.


Eine kurze Rast an der „goldenen Möve“ in Grimmen, kurz die Beine ausgeschüttelt und ein Schluck von der kalten Brühe aus der Trinkflasche genommen und schon ging es weiter - noch 25 km bis zur Rügenbrücke in Stralsund und bis zum Frühstück.


Selbst wenn man diese Tour schon oft gefahren ist - jede ist auf ihre eigene Art anders … Nach der Pause sortierte ich mich im hinteren Feld ein und hatte unseren Präsi im Nacken- ähm - hinter mir. Sein Magen schien die kalte Brühe nicht so gut vertragen zu haben und die Leistungsfähigkeit ging gegen Null. Hier braucht es noch ein wenig mehr Unterstützung, dachte ich und machte mich auf die Suche nach dem Wolf. Dazu durfte ich am gesamten Feld vorbei fahren - nach Norden - da wo der Wolf immer noch in der ersten Reihe zugegen war. Nach kurzer Abstimmung ließen wir uns wieder nach hinten durchreichen, um unserem Präsi Geleit zu geben. Macht sich zu zweit deutlich besser. So saß er in der Grün/Gelben Zange und wir eskortierten ihn bis zum Frühstücksbuffet.

Hier sei nochmals erwähnt, dass sich bis zu diesem Zeitpunkt immer noch keine Rangelei oder größeren Defekte in die Gruppe einschleichen konnten. Es lief somit super und wir waren deutlich vor dem Zeitplan am Buffet.


Kamillentee und RedBull ist auch eine interessante Mischung - aber hilft manchmal, noch ein Nußbrot für den Weg und eine Kleinigkeit - Apfel plus Schokolade und ich war reif für die Insel. Das dünne Frühstück aus Tee und die Rebellion in der Körpermitte zwangen unseren RTTW Präsi dann doch für ein paar Meter - bis zur Fähre - auf die Sitze ins Begleitfahrzeug.
Die Sonne stand nun, so gegen sechs Uhr früh, schon etwas höher und kam gefühlt direkt von vorn. Durch meine Aeroscheibe am Radhelm, die während einer solchen Fahrt auch etwas verschmiert, konnte ich kaum noch etwas sehen - ich war irgendwie voll geblendet. Also Abstand vergrößern und noch ein wenig quatschen. Hinten wurde es dann auch nicht wirklich langweilig, da unserer Japaner im Feld auf den letzten Kilometern auch noch ein wenig mit sich und der Strecke kämpfen musste. Ab hier steigt mir keiner mehr ins Auto, das war meine eindeutige Ansage und mit meinem Begleiter vom Uniklinikum eskortierten wir unseren asiatischen Radler bis zur Fähre, wo dann noch Zeit zum Verschnaufen war.


Die Wartezeit war recht kurzweilig, die Vorfreude auf das erste Bier 2019 am Leuchtturm stieg ins Unermessliche und unser Tourenchef reichte eine Kilodose Haribo im Fahrerfeld herum - jetzt nur nicht wieder Lakritz erwischen… Schnell noch ein paar Romantikfotos im Morgenlicht gemacht und schon mal die ersten Telefonnummern getauscht - am Ziel ist immer sehr viel Gewühle, da hat man dafür oooch keenen Nerv mehr.


Auf sehr kleinen Seitenstraßen nahmen wir die letzten Kilometer in Angriff. Hier fährt eigentlich jeder so für sich - in Gedanken an das nahende Ziel oder in Gedanken an die durchzechte (arschkalte) Nacht, oder, oder, oder… . Die Teamkollegen vom RTTW sammelten sich an der Spitze des Feldes und wollten unbedingt unsere einzige Frau im Feld und die beiden Capitanos bei sich haben. In dieser Formation fuhren wir dann noch die wirklich aller letzten Meter bis zum Leuchtturm, erklommen den Zielanstieg und der fleißige Wolf konnte sich noch um eine Haaresbreite vor dem Zielstrich absetzen und führte die Gr2 der FichKona2019 sicher ins Ziel. Ein grandioser Einlauf, begleitet von vielen Fans, lautem Gejohle und unserer Landesflagge, passierten wir den Leuchtturm und verteilten uns auf dem wunderschön angewärmten und gepflegten Rasen im Besucherbereich. Es war wieder mal „Einfach Geil“!


Der Puls beruhigte sich schnell wieder - vom Fahren war der ja nicht so hoch - man beglückwünschte sich gegenseitig und die Absprachen von der Fährüberfahrt zeigten auch ihre Wirkung - man sammeltet sich zu einen gemeinsamen Gruppenfoto der Gr2 - Finisher unter dem Leuchtturm! Danke an Alle- so etwas hatte ich noch nie erlebt.

 

leuchtturm

 

Die wichtigsten Aktivitäten waren nun fast abgeschlossen, da Zielfotos, einzeln oder in Gruppe, bereits alle im Kasten waren, konnte man fast zum wesentlichen Teil der gesamten Reise übergehen - Bratwurst und/oder Matjes uuuund Bier. Der Wirt am Imbiss hat extra eine Frühschicht eingeschoben, damit er schon vor 11 Uhr bereits zwei Fass Bier und sehr viele Würste unter die Leute bringt - auch dafür einen herzlichen Dank - Wirt! Wir hatten Glück, unser Frank fuhr ja ab Potsdam in Gr3 und somit konnten wir gemütlich die Wartezeit auf ihn genießen und auch nach seinem Zieleinlauf gemeinsam anstoßen. Von Müdigkeit keine Spur.

rttwDas war die FichKona2019 aus meinem Blickwinkel. Das Bier am Kap ist einfach das Beste, die Aufgabe eines Capitanos habe ich vollbracht, ob gut oder nicht so gut dürfen andere Beurteilen - wichtig war - keine Unfälle oder größeren Defekte und alle sind am Kap angekommen, in unserer oder dann in der Gr3. Der Bananentag des Jahres ist somit auch vorbei und Iso oder ähnliches muss es auch nicht gleich wieder geben.

RadMeer


datenDie technischen Daten müssen noch etwas kommentiert werden, denn beim Powerbankausfall habe ich ein paar Km keine Aufzeichnung gehabt – Pausenmodus - und bei mir ist der Transfer zum Camp in Juliusruh mit dabei. Ach ja, bei dieser Tour wurde ich letztmalig von meinem treuen Freund, meinem Canyon Ultimate AL 8.0 Di2 begleitet, wir haben gemeinsam viel durchgemacht. Vor acht Jahren waren wir das erste Mal hier und nun beenden wir, nach ca. 70 tausend Km, unsere Zeit auch hier am Kap. Danke für die vielen gemeinsamen Stunden!

 

Bis zum nächsten Mal - hier oder woanders- happy riding and be safe out there
Euer Jens (alias BergZwerg_jc@strava)- Radteam Tharandter Wald


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